Aufbruch in die Zukunft statt alter Belastungsideen

„Was es jetzt braucht sind Zuversicht und positive Perspektiven für die Menschen und Betriebe im Land. Und das schaffen wir nur mit Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen für die Menschen und Betriebe im Land und nicht mit alten Belastungsideen“, so Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg zu den gestern vorgestellten Vorschlägen der Arbeiterkammer Vorarlberg zum Neustart nach Corona.

IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg

Verteilungs- und klassenkämpferische Töne nach Vermögens- und Erbschaftssteuern oder unfinanzierbaren Mindestlöhnen in gewissen Branchen seien momentan vollkommen fehl am Platz: „Die letzten Monate werden starke Auswirkungen auf die Eigenkapitalausstattungen in den Betrieben haben, für viele auch existenzbedrohende. Jetzt eine Substanzbesteuerung einzufordern und einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen – anstatt das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen -- ist bedauerlich und populistisch. Das trägt in keiner Weise zur Bewältigung der größten wirtschaftlichen und sozialen Herausforderung seit der Nachkriegszeit bei.“

Gemeinsamkeiten mit den Forderungen der AK-Vorarlberg gebe es beim Ausbau der Ganztagesbetreuung für Klein- und Schulkinder, bei der Entlastung für arbeitende Menschen und dass die öffentliche Hand Investitionen forcieren und erleichtern soll. Ohneberg: „Es geht vor allem um öffentliche Aufträge und Anreize für Investitionen, die die Wirtschaft wieder ankurbeln. Denn nur das schafft Arbeitsplätze und notwendiges Wachstum für die Zukunft. Dieses Wachstum wird auch wieder zu höheren Steuereinnahmen zum Wohle aller führen. Die Sozialpartner haben in der ersten Phase der Corona-Krise sehr konstruktiv zusammengearbeitet, daran appellieren wir auch weiterhin.“

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