Teil II: VORARLBERGS URBANER WEG

Die konsequente Weiterentwicklung der Industriestrategie.

Vom Kirchturmdenken zur Exzellenz: „Vorarlbergs urbaner Weg“ ist die konsequente Weiterentwicklung der im Jahr 2016 präsentierten Industriestrategie und bündelt und präzisiert ein Drittel der damals vorgestellten Maßnahmen, die allesamt in Vorarlberg umsetzbar sind. Es geht darum urbane Elemente strategisch in den – zu erhaltenden, attraktiven – Lebensraum Vorarlberg einzubauen. So kann vor allem den Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften und bei Grund und Boden gezielt gegengesteuert werden.

Der Trend zur Urbanisierung, also der Trend zum städtischen Leben und Arbeiten mit hoher Lebensqualität, macht auch vor Vorarlberg nicht halt. Der Ballungsraum Rheintal/Walgau liegt im Vergleich mit der Lebensqualität der besten europäischen Metropolen in fast allen definierten Erfolgskriterien über dem Mittelmaß, insbesondere beim Ballungsraum-Management, den Bildungseinrichtungen und der Mobilität besteht aber Potential nach oben. Es geht aber nicht darum, Vorarlberg zu einer simplen Großstadt zu entwickeln, sondern den eigenen "Vorarlberg Weg" in einer guten Balance zwischen ländlicher und städtischer Entwicklung zu finden und umzusetzen.

Das Big Picture

Vorarlberg lässt sich mit seinen knapp 390.000 Einwohnern und im Sinne des „Vorarlberger urbanen Wegs“ in zwei große Einheiten unterteilen und reduzieren:

  1. der Ballungsraum Rheintal/Walgau – also „Vorarlberg Stadt“, wo 80 Prozent der Bevölkerung leben – ist gleichzeitig das Hauptaugenmerk von „Vorarlbergs urbanem Weg“
  2. die Talschaften abgehend vom Ballungsraum – also „Vorarlberg Land“

Dabei soll die Bezeichnung "Vorarlberg Stadt" und "Vorarlberg Land" keine Wertung darstellen. Beides ist auf Augenhöhe, der dynamische Ballungsraum und die attraktiven Talschaften ergänzen sich ideal. Außerdem vermischen sich in beiden Einheiten sowohl städitsche als auch ländliche Elemente.

 

Die Maßnahmen

Anhand von 10 Erfolgskriterien für hohe Lebensqualität in den europäischen Top-Standorten wurde ein Maßnahmenkatalog für Vorarlberg erarbeitet. Es sind bewusst auch Maßnahmen enthalten, die erst auf den zweiten Blick industrierelevant sind, gesellschaftspolitisch aber von großer Bedeutung sind. Alle Details sind in der Broschüre „Vom Kirchturmdenken zur Exzellenz – Vorarlbergs urbaner Weg“ nachzulesen. Darin wird auch der Prozess hin zu einem echten Zukunftskonzept für Urbanität in Vorarlberg beschrieben. Die Industriellenvereinigung steht als Mitdenker und Unterstützer sehr gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen:

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