„Vorarlberg hält Kurs mit unserer Industrie – Zum Wohle aller“

Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg, stellte beim IV-Neujahrsempfang 2021, am 18. Jänner, eine starke und positive Botschaft in den Mittelpunkt: „Die Vorarlberger Industrie und eng verbundene Unternehmen leisten über eine Milliarde Euro an zusätzlichen, freiwilligen Beiträgen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Menschen in Vorarlberg und die globale Gesellschaft. Das ist mehr als die Hälfte des Budgets des Landes Vorarlberg und zeigt, dass die Menschen im Mittelpunkt der Vorarlberger Industrie stehen.“

v.l.n.r.: IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg, IV-Geschäftsführer Mathias Burtscher und Verhaltensökonom Gerhard Fehr (FehrAdvice)

Erstmals wurde der Neujahrsempfang online durchgeführt und via Livestream aus dem spektakulären Zumtobel Group Lichtforum übertragen. Es wurde aufgezeigt, wie sehr die Vorarlberger Industrie vor und während der Corona-Krise ein Fels in der Brandung ist und welchen Beitrag die Betriebe zusätzlich zu Einkommen, geregelten Personalaufwendungen, Steuerleistungen, etc. leisten. Vorsichtig optimistisch und hoffnungsvoll zeigte sich der IV-Präsident, dass Vorarlberg die Corona-Krise – trotz der sehr unterschiedlichen Betroffenheit – bestmöglich überwindet: „Mit Hilfe unserer robusten Industrie, vielen engagierten Beschäftigten und Leistungsträgern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ist es gelungen, das Land am Laufen zu halten. Durch Testen und Impfen haben wir es ab sofort selbst in der Hand, möglichst rasch aus der Krise heraus in eine baldige Aufbruchstimmung zu kommen. Verantwortungsbewusstsein und Hausverstand waren selten so wichtig, um mit dem politisch eingeschlagenen Weg den sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden für die Gesellschaft zu begrenzen.“

Große Erhebung zum zusätzlichen, freiwilligen Beitrag der Vorarlberger Industrie
In konsequenter Weiterentwicklung des bestehenden großen Zukunftsbilds für Vorarlberg hat die IV-Vorarlberg in einer großen Erhebung von Verhaltensökonom Gerhard Fehr und seinem Team untersuchen lassen, was bisher wenig sichtbar war: Die Vorarlberger Industrie steht nicht nur für jeden dritten Arbeitsplatz, fast 40 Prozent der Wertschöpfung, hohe Einkommen und beträchtliche Steuerleistungen. Die Betriebe leisten noch weit mehr: egal ob mit individuellen Lösungen für ihre Beschäftigten, als verlässlicher Partner für Vereine, Sponsor für Sport und Kultur, Unterstützer für Sozial- und Umweltprojekte und vielem mehr. Dieser zusätzliche, freiwillige Beitrag zum Wohl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Menschen in Vorarlberg und der globalen Gesellschaft beträgt über eine Milliarde Euro und damit mehr als die Hälfte des Budgets des Lands Vorarlberg. Die Details sind im Folder „Vorarlberg hält Kurs mit unserer Industrie – Zum Wohle aller“ zusammengefasst. Über 50 Betriebe wurden direkt einbezogen, um repräsentative Aussagen abzuleiten.

Versprechen als verlässlicher Partner – mit positiven, großen Zukunftsbildern.
Mit dem Sichtbarmachen der zusätzlichen, freiwilligen Leistungen der Betriebe, verbindet Ohneberg auch gleichzeitig den Wunsch nach mehr Verständnis in der Bevölkerung und bei den politischen Entscheidungsträger für eine offensive Standortpolitik: „Es wird zu oft unterschätzt, wie bedeutend erfolgreiche Betriebe als Partner und Förderer in der Region zum Wohle aller sind. Dieses Versprechen als verlässlicher Partner wird auch weiterhin bestehen – verbunden mit der Sehnsucht nach einer zukunftsweisenden und konstruktiven Politik für die Menschen und den Standort. Trotz der riesigen Schäden, die das Coronavirus anrichtet, gilt es mit positiven, mutigen Zukunftsbildern Vorarlberg verantwortungsbewusst zu gestalten.“

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