Österreich wird auf internationaler Bühne wieder ernster genommen

Lustenau, 21.02.2019 - Unabhängig von Parteifarben und Ideologien bezeichnet IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg den offiziellen Arbeitsbesuch des österreichischen Bundeskanzlers in den USA als „große Chance für eine nachhaltige Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen“.

Präsident Martin Ohneberg

„Es ist ein gutes und wichtiges Signal, wenn sich die politischen Spitzenvertreter beider Seiten um diese bilaterale Stärkung bemühen. Das hilft der Außenwahrnehmung Österreichs als Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort und zeigt insgesamt, dass Österreich auf der internationalen Bühne wieder ernster genommen wird“, so Ohneberg.

Ungeachtet der vergangenen Diskussionen rund um die politische Führung in den USA, ruft der IV-Präsident in Erinnerung, dass die USA nach Deutschland der wichtigste Handelspartner für Österreich ist, für die EU sogar der mit Abstand wichtigste. Auch die sehr exportorientierte Vorarlberger Wirtschaft profitiert vom amerikanischen Markt immens. Die Vorarlberger Exporte in die USA lagen im Jahr 2017 bei 469 Millionen Euro, die USA ist damit der mit Abstand wichtigste nicht-europäische Exportmarkt für Vorarlberg. Ohneberg: „Dass bei diesen Zahlen jede Art von Protektionismus und Zöllen kontraproduktiv ist, versteht sich von selbst.“

Präsident Ohneberg appelliert – über die bilaterale Dimension hinaus – das Treffen auch als Auftakt zu einem verstärkten Dialog über einen freien, fairen Handel zu nutzen: „In Zeiten der zunehmenden globalen Unsicherheiten und drohender Handelskriege, sollte jede Gelegenheit genutzt werden, um möglichst viele politischen Kräfte von einem freien und fairen Welthandel zu überzeugen.“

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