Standortstrategie jetzt konsequent weiterentwickeln
Die Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg begrüßt die heute präsentierte Zusammenführung der Vorarlberg Tourismus GmbH und der Wirtschafts-Standort Vorarlberg Betriebsansiedlungs GmbH (WISTO) zur neuen Vorarlberg GmbH als wichtigen Schritt für die strategische Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Lebensstandorts Vorarlberg.
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten – geprägt von Fachkräftemangel, steigendem internationalen Wettbewerb und wachsendem Standortdruck – braucht es einen klaren, gemeinsamen Auftritt. Eine strategisch ausgerichtete und ganzheitlich gedachte Organisation kann zur zentralen Drehscheibe für die Positionierung Vorarlbergs werden.
Die Bündelung der Kräfte ist aus Sicht der IV-Vorarlberg der richtige Weg – nicht nur zur Steigerung von Effizienz und Synergien, sondern vor allem, um die Standortmarke Vorarlberg klarer zu schärfen und international sichtbarer zu machen.
„Vorarlberg muss sich geschlossen und mit einer starken gemeinsamen Stimme präsentieren – als Wirtschaftsstandort, Lebensraum und Tourismusdestination“, betont IV-Vorarlberg Präsident Elmar Hartmann.
Entscheidend sei nun die konsequente Weiterentwicklung dieses Ansatzes: „Vorarlberg muss noch stärker gesamtheitlich gedacht werden – als Ort zum Leben, Arbeiten, Wirtschaften und Urlauben. Gerade im Wettbewerb um internationale Fachkräfte braucht es eine moderne, klare und attraktive Standortstrategie.“
In diesem Zusammenhang weist die IV-Vorarlberg auch auf bestehende Initiativen wie die Marke Vorarlberg hin. „Eine starke Standortstrategie braucht Konsistenz und Wiedererkennung. Vorhandene Ansätze wie die Entwicklung Vorarlbergs zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder sollen konsequent weiterentwickelt und in ein gemeinsames Gesamtbild integriert werden“, so Hartmann.
„Vorarlberg soll nicht nur Menschen anziehen, sondern sie auch langfristig zum Bleiben bewegen. Die Voraussetzungen dafür sind hervorragend – hohe Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke, innovative Unternehmen und attraktive Arbeitsplätze. Diese Stärken müssen wir gemeinsam sichtbar machen“, ergänzt Geschäftsführer Simon Kampl.
Die IV-Vorarlberg sieht in der neuen Struktur eine große Chance – vorausgesetzt, sie wird konsequent strategisch gedacht und umgesetzt.


