Im Rahmen einer exklusiven Info-Veranstaltung für Mitglieder der Industriellenvereinigung im neuen „IV-Haus der Zukunft“ am Leutbühel in Bregenz beleuchtete Gerald Loacker (BWI Unternehmensberatung) am 8. Juni die kommende EU-Lohntransparenz-Richtlinie mit ihren konkreten Auswirkungen auf die Unternehmen.
Zahlreiche IV-Mitglieder nutzten diese Gelegenheit und informierten sich persönlich aus erster Hand über den tatsächlichen administrativen und organisatorischen Aufwand, die zu erwartenden Veränderungen im Recruiting, weiters die Problemfelder wie Bürokratie sowie objektivierbare Leistungsbewertung – und nicht zuletzt über die Definition und Bewertung von „gleichwertiger“ Arbeit.
Andere EU-Länder setzen die Richtlinie pragmatisch und unternehmensnah um. Im österreichischen Gesetzesentwurf von Ministerin Schumann finden sich jedoch mehrere Ansätze für genau jenen zusätzlichen Aufwand, den man eigentlich reduzieren wollte. Dazu Gerald Loacker: „Noch befindet sich im Entwurf einiges an Gold-Plating. Stand jetzt wird das leider für zusätzliche Arbeit in den Personalabteilungen sorgen.“


