Die Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg begrüßt die Genehmigung des Vorprojekts für die Bodensee-Schnellstraße S18 durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. Mit der Freigabe der Variante „CP – Tunnel offene Bauweise“ sei ein wichtiger Meilenstein für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Vorarlbergs erreicht.
„Nach Jahrzehnten der Diskussion und Planung ist das eine sehr gute Nachricht für Vorarlberg. Jetzt gilt es, die nächsten Planungsschritte konsequent weiterzuführen und das UVP-Verfahren rasch vorzubereiten“, betont IV-Vorarlberg-Präsident Elmar Hartmann.
Für die IV-Vorarlberg bleibt die S18 ein zentrales Entlastungsprojekt für das untere Rheintal. „Neben den wirtschaftlichen Vorteilen steht vor allem die Entlastung der Bevölkerung im Mittelpunkt. Mit der S18 wird der Durchgangsverkehr in den stark belasteten Gemeinden des unteren Rheintals – insbesondere in Lustenau und den Bodenseegemeinden – deutlich reduziert. Das bedeutet mehr Lebensqualität, weniger Lärm und Emissionen sowie mehr Verkehrssicherheit für die Menschen in der Region“, so Hartmann.
IV-Geschäftsführer Simon Kampl ergänzt: „Die S18 ist der letzte große Lückenschluss im hochrangigen Verkehrsnetz Vorarlbergs und eine notwendige Verbindung zwischen Vorarlberg und der Schweiz. Sie schafft leistungsfähige Verkehrswege für Bevölkerung und Wirtschaft gleichermaßen. Kürzere Transportzeiten, eine bessere Vernetzung und verlässliche Mobilität stärken die Wettbewerbsfähigkeit unseres exportorientierten Industriestandorts und sichern Arbeitsplätze im Land.“
Die nun genehmigte Trassenvariante mit einem Tunnelanteil von rund zwei Dritteln zeige zudem, dass leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und Rücksicht auf Mensch und Umwelt miteinander vereinbar seien. „Verkehrsplanung muss den Menschen und der Gesellschaft gleichermaßen dienen. Genau diesem Anspruch wird dieses Projekt gerecht“, betont Hartmann.
Abschließend appelliert die IV-Vorarlberg, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. „Die Genehmigung des Vorprojekts ist ein wichtiger Meilenstein. Jetzt braucht es Tempo bei den weiteren Verfahren. Vorarlberg benötigt leistungsfähige Straßen- und Schienenverbindungen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Bevölkerung nachhaltig zu entlasten“, so Hartmann.


