Offensive Diskussion um Raumplanung zu begrüßen

„Die bekannt gewordenen Details der Initiative ‚vau | hoch | drei‘ bestätigen einmal mehr die Notwendigkeit zu einer offensiven Diskussion rund um das Thema Raumplanung. Die Verlagerung – nicht die Abschaffung – von Landesgrünzone, Initiativen zur Baulandmobilisierung und höher und dichter zu bauen sind Schwerpunkte, die wir seit längerem ganzheitlich aufgezeigt haben. Diese Schwerpunkte sind für den zukünftigen Wirtschafts- und Lebensraum von großer Bedeutung“, so IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg.

IV-Präsident Martin Ohneberg

Die Industriellenvereinigung habe mit „Vorarlbergs urbaner Weg“ ein Konzept vorgelegt, in dem das positive Zusammenspiel zwischen Wirtschaftsraum und Lebensraum im Mittelpunkt stehe. „Wir müssen Initiativen setzen, die es ermöglichen, den attraktiven Lebensraum zu halten und gleichzeitig einen dynamischen Wirtschafts- und Produktionsstandort nachhaltig absichern. Dazu braucht es einerseits eine Diskussion über die künftige Ausrichtung der Landesgrünzone und andererseits auch Initiativen, dass innerhalb gewisser Fristen Arbeitsplätze, Wohnraum und Wertschöpfung auf Grund und Boden entstehen. Auch der Notwendigkeit zur Verdichtung und Höhe von Gebäuden muss man sich offensiver annehmen.“

Weitere Abgaben wie die erwähnte Infrastrukturabgabe machen für Ohneberg bei der ohnedies schon absurd hohen Steuer- und Abgabenbelastung aber nur Sinn, wenn diese auf die Kommunalsteuer angerechnet wird, sobald innerhalb einer Frist Arbeitsplätze oder Wohnraum entstanden sind. Es müsse auch berücksichtigt werden, dass Private wie Unternehmen einen angemessenen Anteil zur individuellen Reserve halten können müssen. Diese Modelle, auch aus anderen Regionen, seien zu prüfen: "Wir begrüßen die offensive Diskussion.“

Die vorgestellten Lösungsansätze für „Vorarlbergs urbaner Weg“ finden Sie hier

IV-IconInformationen zum Beitrag


IV-IconVerwandte Themen


IV-IconPOSITIONEN

iv-exklusiv Bild