Brexit nutzen, um enger zusammenzurücken

IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg: Auswirkung auf Vorarlberg mittelfristig überschaubar, EU muss besser erklärt werden

„Das Signal ist verheerend, aber zu akzeptieren. Wenn die verbleibenden Mitgliedstaaten der Europäischen Union im globalen Wettbewerb ihren Wohlstand halten möchten, kann die Devise nur lauten: Enger zusammenrücken in jenen EU-Themen, die nicht alleine gelöst werden können. Und andererseits den Menschen das Projekt eines starken, föderalen Europas in einer globalen Welt besser erklären“, so die erste Reaktion von Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg, auf das Brexit-Votum.

Die Auswirkungen auf Vorarlberg und die Vorarlberger Betriebe hält Ohneberg mittelfristig für überschaubar: „Natürlich sind einige Unternehmen aufgrund der Währungsdifferenzen und der vorübergehenden Unruhe auf den Finanzmärkten kurzfristig betroffen. Insgesamt sind die direkten Auswirkungen in den kommenden zwei Jahren, während die Modalitäten für den Ausstieg verhandelt werden, aber überschaubar. Entscheidend wird danach sein, dass sich die politischen Kräfte einer stärker wettbewerbsorientierten Ausrichtung der EU gegen die leider zunehmenden protektionistischen Positionen durchsetzen.“

IV-IconPOSITIONEN

Das Magazin der Industrie.
Hier lesen Sie die aktuelle Ausgabe.

Neueste Ausgabe lesen

IV-IconPOSITIONEN

Das Magazin der Industrie.
Hier lesen Sie die aktuelle Ausgabe.

Neueste Ausgabe lesen
iv-positionen Bild