Reform der RWR-Karte und Mangelberufsliste zu begrüßen

Lustenau, 03.12.2018 - Mit der nun angekündigten Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte (RWR) und der Regionalisierung der Mangelberufsliste kommt eine langjährige Empfehlung aus der Wirtschaft in die Umsetzung. Martin Ohneberg, Präsident der IV-Vorarlberg: „Auch wenn die Reformen sehr spät kommen, sind sie zu begrüßen. Die Regionalisierung der Mangelberufslisten wird uns in Vorarlberg helfen, eigenständiger und zielgerichteter Fachkräfte anzuwerben.“ Die Reform der RWR-Karte sei zwar noch ein langer Weg, aber wenn tatsächlich der Abbau von Hürden im Zulassungsverfahren sichergestellt wird, könne das ein strategisch sehr wichtiges Instrument für einen erfolgreichen Wirtschafts- und Arbeitsstandort werden.

IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg, geschäftsführender Gesellschafter der Firma HENN

Nach wie vor offen seien jedoch klare rechtliche und humanitär sinnvolle Maßnahmen in Zusammenhang mit asylsuchenden Menschen. Ohneberg: „Der Schlüssel sind rasche Verfahren, innerhalb von sechs Monaten sollte Klarheit gegeben werden. Wenn Asylwerberinnen und Asylwerber die Zusage oder hohe Chance haben, in Österreich zu bleiben, sollten sie rasch einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. In ihrem Interesse, aber vor allem im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft. Denn wirkliche Integration kann nur über Sprache und Arbeitsplatz funktionieren.“

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