Rattpack übernimmt Druckerei dvb zur Gänze

Rattpack weiter expansiv. 100-Prozent-Übernahme von deutscher Druckerei.

Im Jahr 2013 beteiligte sich die Dornbirner Rattpack-Gruppe an dvb Druck & Verpackungen Buch GmbH im deutschen Buch, nun hat das Verpackungsunternehmen die restlichen Anteile übernommen. Dadurch werden, so Rattpack-CEO Stephan Ratt, die Marktanteile und die Wertschöpfungskette in den Produktionswerken erweitert.

Mit mehr als 33.000 Quadratmeter Grundfläche stünden zudem genügend Reserven zur Erweiterung der Produktion zur Verfügung. Stephan Ratt bezeichnet die Übernahme als „einen der wichtigsten Meilensteine in der Firmengeschichte“. „Dies erlaubt uns, in der Roadmap to 2020 die nächsten Schritte einzuleiten.“

Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass dvb das Produktsortiment der Gruppe, die 2014 auch 100 Prozent des Wolfurter Verpackungsunternehmens Pawag und im Jahr 2015 50 Prozent an der 
Dornbirner Druckerei Wenin übernommen hat, ideal ergänze. Das One-Shop-Stop-Konzept könne nun noch besser in der Praxis umgesetzt werden. „Wir können nun alle Wertschöpfungsschritte im eigenen Werk produzieren und ersparen uns dadurch mehrere Hundert Lkw-Fahrten pro Jahr. Das spart Geld und CO2“, zeigt Stephan Ratt einen erfreulichen Aspekt des Kaufes auf.

Die dvb GmbH beschäftigt derzeit 95 Mitarbeiter und realisiert einen Umsatz von 12 Millionen Euro. Das ehrgeizige Ziel ist es, den Umsatz bis ins Jahr 2020 auf 20 Millionen Euro auszuweiten.

Um dieses Ziel erreichen zu können, verstärkt Rattpack den Vertrieb und baut auf den persönlichen Service vor Ort beim Kunden, erklärt Matthias Ratt, der im expansiven Vorarlberger Verpackungsunternehmen für Marketing und Vertrieb verantwortlich zeichnet. Für die Mitarbeiter am deutschen Standort ist die Nachricht eine gute. Denn „Entlassungen im Rahmen von Rationalisierungen wird es nicht geben“. Vielmehr plane man die Erweiterung der Produktionsstätte in den nächsten Jahren.

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