Loacker Recycling: Umsatzrückgang in schwierigem Marktumfeld – operatives Ergebnis 2016 gesteigert

Bau der Verwaltungs- und Betriebsgebäude im Kosten- und Zeitplan

Das neue Loacker-Verwaltungsgebäude .

Das Familienunternehmen Loacker Recycling konnte trotz Umsatzrückgang das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern. Loacker konzentrierte sich 2016 auf profitable Geschäftsfelder und Maßnahmen zur Steigerung der langfristigen Profitabilität. Außerdem tätigte Loacker Investitionen von rund 32 Millionen Euro, vor allem in die neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude am Standort Götzis.

Loacker Recycling mit Stammsitz in Götzis erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro – 10 Prozent weniger als im Vorjahr. „Der Umsatzrückgang kommt nicht überraschend. Der Grund liegt vor allem im unverändert schwierigen Marktumfeld. Durch vielfältige Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität, wie Kostensenkung und Prozessoptimierung, konnten wir aber das operative Ergebnis gegenüber 2015 steigern“, so Geschäftsführer Karl Loacker über den erfolgreichen Abschluss und ergänzt: „Ebenfalls konnten wir unsere Position gegenüber unseren Mitbewerbern international weiter ausbauen. Entscheidend für das profitable Wachstum des Unternehmens sind nicht nur Faktoren wie Umsatz oder Größe, sondern auch die stetige interne Prozessoptimierung, um für alle Standorte die besten Absatzmöglichkeiten bei Stahlwerken und Metallhütten zu erreichen.“

Standort Götzis: Investition in die Zukunft
Rund 25 Millionen investiert das Unternehmen in die Betriebsentwicklung am Standort Götzis. „Die verarbeiteten und der Wiederverwertung zugeführten Mengen sind in den letzten zehn Jahren um das Vierfache gestiegen. Diesen Trend haben wir bereits vor Jahren erkannt und die Weichen gestellt. Gesundes Wachstum des Betriebs ist eine Konstante bei uns. So ist die Investition in das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude in Götzis ein wichtiger Schritt für die Zukunft“, so Karl Loacker. Thomas Schäfer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Loacker und Bau-Projektverantwortlicher für das Bürogebäude, gibt in die Fortschritte Einblick: „Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, wir liegen absolut im Kosten- und Zeitplan und rechnen mit einem Einzug zum Jahresende 2017. Aktuell läuft der Innenausbau sowie die Auswahl der Möbel und der weiteren Ausstattung. Rund 100 Arbeitsplätze entstehen: Die zentrale Handelsabteilung sowie Expertinnen und Experten aus allen Unternehmensbereichen finden einen modernen neuen Arbeitsplatz vor. Die Architektur des Gebäudes entspricht dabei der offenen Unternehmenskultur und fördert einerseits den Informationsaustausch, andererseits gibt es ruhige Bereiche in denen konzentriert gearbeitet werden kann.“

Unternehmensentwicklung: Teilerfolg im Übernahmeprozess der Häusle Gruppe
Mitte April 2017 gab die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde grünes Licht für die geplante Übernahme der Häusle Gruppe. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist der positive Bescheid der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde nur ein erster Schritt zur möglichen Übernahme der Häusle Gruppe. Die Anmeldung zur Übernahme der Häusle Gruppe muss auch beim deutschen Bundeskartellamt eingereicht und bestätigt werden. Die Einreichung erfolgte letzte Woche. Erst nach der Prüfung durch das Bundeskartellamt in Deutschland steht fest, ob Loacker die Häusle Gruppe übernehmen darf“, so Karl Loacker abschließend.

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