i+R baut neue Niederlassung für Porsche Dornbirn

7,5 Mio Euro Investitionsvolumen – erstmals energieeffizientes Bohrgerät für 1,8 Mio Euro im Einsatz

Die neue Baumaschine BG 28 H ist besonders für Fundierungen auf weichen Böden geeignet.

Bis Dezember 2017 entsteht ein neues Autohaus für Porsche Dornbirn. Den Auftrag für sämtliche Bauarbeiten erhielt die Lauteracher i+R. Für die Fundierung setzt das Unternehmen erstmals ein Drehbohrgerät ein, das energieeffizient, lärm- und emissionsarm arbeitet. Zudem können über 60 Meter tiefe Gründungspfähle hergestellt werden, die speziell in weichen Böden wie im Rheintal für sichere Fundamente sorgen. i+R erweitert damit sein Leistungsspektrum.

Wo derzeit noch Abbruchreste liegen, errichtet i+R in den kommenden Monaten das neue Geschäftsgebäude für Porsche Dornbirn im Stadtteil Schwefel. Bereits im Dezember sollen Schau- und Verkaufsraum, Büros, Lager sowie die Werkstätte mit insgesamt 4500 Quadratmeter Nutzfläche fertiggestellt sein. Die Investitionssumme beträgt insgesamt 7,5 Millionen Euro. Sämtliche Bauarbeiten übernimmt die Lauteracher i+R mit ihren Sparten Spezialtiefbau, Holzbau und Hochbau.

Bei der Tiefengründung kommt erstmals eine spezielle Baumaschine zum Einsatz: ein Drehbohrgerät der Type BG 28 H zur Herstellung von Ortbetonpfählen. Das 1,8 Millionen teure Gerät erwarb i+R von der bayrischen Bauer Maschinen GmbH, einem der führenden Entwickler und Hersteller moderner Baumaschinen. Es arbeitet emissions- und lärmarm sowie besonders energieeffizient: Die Maschine, die beeindruckende 130 Tonnen auf die Waage bringt, verbraucht bis zu 30 Prozent weniger Treibstoff als bisherige Modelle. Am Freitag fand in feierlichem Rahmen die Maschinentaufe statt.

Investition erweitert Leistungsspektrum
Speziell geeignet ist das Drehbohrgerät für Bauvorhaben auf weichen, tonig-schluffigen Untergründen, wie sie etwa im Rheintal, in der Bodenseeregion oder auch rund um den Zürichsee vorkommen. Rund 60 Meter tiefe Ortbetonbohrpfähle lassen sich damit herstellen. „Bisher konnten wir in Tiefen bis maximal 44 Meter bohren. Bei großen Bauvorhaben auf weichen Böden sind tiefere Fundierungen aus statischen Gründen aber besonders wichtig“, schildert Andreas Hugelshofer, Bereichsleiter i+R Spezialtiefbau. „Mit der Anschaffung erweitern wir so auch unser Leistungsspektrum.“

Beim Neubau für Porsche Dornbirn bohrt i+R Spezialtiefbau etwa 200 Betonpfähle, die knapp 30 Meter tief sein werden. Bereits bei den folgenden Einsätzen wird sich das neue Gerät aber bezahlt machen: etwa bei der neuen Bahnüberführung in Kirchberg in Tirol, dem neuen Headquarter der Bäckerei Mangold in Dornbirn oder dem Seedomizil in Lochau.

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