IV zur Hypo – Wann kehrt Vernunft ein?

„Ich und viele meiner Kollegen in der Wirtschaft sind irritiert, warum zum jetzigen Zeitpunkt, bevor die Prüfungsergebnisse der FMA und externer Prüfungen vorliegen, ein U-Ausschuss eingesetzt werden soll“, so IV-Präsident Martin Ohneberg zur aktuellen Diskussion rund um die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses.

IV-Präsident Martin Ohneberg

Der Präsident der Industriellenvereinigung stellt klar, dass das Instrument der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses selbstverständlich nicht in Frage gestellt wird. „Auch wir stehen für eine vollumfängliche, restlose Aufklärung. Das Land Vorarlberg als Haupteigentümervertreter und die Hypo Vorarlberg selber haben aber richtig reagiert, indem Sie sofort eine externe Sonderprüfung durch eine Wirtschaftskanzlei veranlasst und bei den anstehenden Prüfungen der Finanzmarktaufsicht volle Kooperation zugesagt haben. Die Einberufung eines Untersuchungsausschusses bevor die Ergebnisse der Finanzmarktaufsicht vorliegen, halten wir aber für höchst kontraproduktiv."

Für Ohneberg ist es „unverantwortlich und schädlich für den Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsstandort, wenn einzelne Personen aus persönlichen oder politischen Motiven bereit sind, die Reputation einer erfolgreichen Bank aufs Spiel zu setzen. Vernünftig wäre es, Schaden vom Steuerzahler abzuwenden und nicht zusätzlichen zu erzeugen.“

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