IV-Vizepräsident Gruber: Vernünftige Vorarlberger Stimme noch mehr erheben

Beim Sommerempfang der Industriellenvereinigung und der Jungen Industrie brachte IV-Vizepräsident Dieter Gruber die wirtschaftliche Großwetterlage auf den Punkt: „Arbeitsplätze werden von erfolgreichen Unternehmen geschaffen; zufriedenstellende Beschäftigungsquoten sind ohne starke Industrie nicht möglich; noch stärkerer Einsatz für den Standort gefordert“. JI-Vorsitzender Andreas Karg: „Ziel in der Industrie-Bundesliga ist der Meistertitel.“
v.l.n.r.: JI-Vorsitzender Andreas Karg, IV-Vizepräsident Dieter Gruber, LH Markus Wallner und IV-GF Mathias Burtscher

Dieter Gruber, Vizepräsident der IV-Vorarlberg und Vorstandsvorsitzender der Rondo Ganahl AG, appellierte in seinen Worten an alle Beteiligten alles zu tun, damit die Industrie weiter Interesse und Lust hat, in Europa, in Österreich und somit letztlich auch in Vorarlberg zu bleiben. Die Industrie sei generell dazu bereit, sie brauche aber einfache und verlässliche Navigationsgrundlagen um weiterhin die Hauptverantwortung für Arbeit und Wohlstand im Land zu tragen. Die Themen lägen auf dem Tisch und sollten entschlossen umgesetzt werden: Steuerliche Entlastung; flexiblere, moderne Arbeitszeitmodelle; zukunftsfähige Verwaltungsstrukturen; Abbau von bürokratischen Hürden; neue Bildungskonzepte und eine der Demographie Rechnung tragende Sozial- und Pensionspolitik.

Besorgt zeigte sich Gruber über die allgemeine Stimmungslage bei den Menschen, die immer mehr erkennen, dass „in weiten Kreisen der Gesetzgebung das Gespür und der Mut verloren gegangen sind“. Seine Devise daher: „Entrümpeln und Platz schaffen zum unbelasteten Denken auf breiter Basis; befreit vom Parteikorsett die Erkenntnis gewinnen, dass es in allen Lagern vernünftige Kräfte gibt, denen die Erneuerung des Staates Österreich am Herzen liegt.“ Die Vorarlberger Allianz aus Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen bestehe aus diesen vernünftigen Kräften, sie „müssen ihre Stimme aber noch stärker, noch früher, noch öfter und noch massiver in Wien erheben“.

Andreas Karg, Vorsitzender der JI-Vorarlberg, ergänzte im derzeit präsenten Fußball-Jargon, dassVorarlberg derzeit in der „Industrie-Bundesliga“ gut mitspiele, Ziel aber weiterhin der „Meistertitel“ in Österreich sein müsse. In Vorarlberg habe man früh erkannt, was einen guten Standort ausmacht, ähnlich wie bei einer Fußballmannschaft: „Eine gute Nachwuchsarbeit, eine starke Fangemeinde, ein Bewusstsein für die eigene Stärke und der Fokus auf die Qualität. Dass Vorarlberg ein starkes Industrieland ist, müssen wir noch stärker auch über die Grenzen hinaus bekannt machen und werden wir bei der österreichweiten Bundestagung der Jungen Industrie Anfang September in Vorarlberg noch stärker kommunizieren“, so Karg.

Die rund 130 Mitglieder und geladenen Gäste ließen den Abend im CCR, Millennium Park Lustenau, mit italienischen Köstlichkeiten, anregenden Gesprächen und dem Knüpfen und Pflegen von Kontakten ausklingen.

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