Themenschwerpunkte 2015 – 2019

Als freiwillige, parteiunabhängige Interessenvertretung der Industrie und der eng verbundenen Sektoren setzt sich die Industriellenvereinigung für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts ein. Damit sollen notwendiges Wachstum, notwendige Arbeitsplätze und sozialer Wohlstand in Vorarlberg gesichert werden.

Neben den laufenden, tagesaktuellen Weiterentwicklungen und Auseinandersetzungen (EU-, Bundes- wie Landesthemen), bei denen die Stimme der Industrie laut erhoben wird, sollen auf Landesebene drei Themenbereiche besonders aktiv angegangen werden:

  1. Für die Unterzeichnung und Umsetzung eines industriepolitischen Standortabkommens mit der heimischen Politik unter dem Titel: „Vom Mittelmaß zur Exzellenz - Strategie für ein wettbewerbsfähiges, lebenswertes Industrieland Vorarlberg“. Die Unternehmen brauchen nachhaltig gültige, berechenbare Rahmenbedingungen um sich entwickeln und für Wachstum, Investitionen, Beschäftigung und Wohlstand sorgen zu können.
  2. Für eine neue Form der Zusammenarbeit der interessenspolitischen Akteure hin zu einer gemeinsamen Wirtschaftspartnerschaft. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sitzen im selben Boot. Früher bewährte Systeme wie die Sozialpartnerschaft müssen zukunftstauglich werden. Die großen anstehenden Reformen können nur gemeinsam bestritten werden.
  3. Für eine positivere wirtschaftliche Grundstimmung und eine größere Akzeptanz von unternehmerischem Handeln, Unternehmergeist und Unternehmertum in der Bevölkerung. Mehr Unternehmergeist und Unternehmertum bedeutet mehr Mut, mehr Entscheidungswille, mehr Eigenverantwortung und mehr Leistung sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite.

 

Die drei Top-Themen auf Bundesebene:

  1. Kostenbelastung senken (Steuer- und Abgabenlast verringern; Lohnnebenkosten weiter reduzieren; Umwelt- und Energiepolitik: Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Industrie)
  2. Überregulierung abbauen (Arbeitszeit modernisieren, Betriebsebene stärken; Bürokratie in Unternehmen senken (u.a. Melde- und Aufzeichnungspflichten); Handelshemmnisse beseitigen, Better Regulation auf EU-Ebene; Staat auf seine Kernaufgaben zurückführen; Unternehmertum fördern, Leistung belohnen)
  3. Digitalisierung nutzen (Potenzial für neues Wachstum und hochqualifizierte Arbeitsplätze haben; Rahmenbedingungen für Industrie 4.0 gestalten)

 

Weitere Informationen zu den aktuellen Themenschwerpunkten der IV-Vorarlberg erhalten Sie bei Geschäftsführer MMag. Mathias Burtscher.

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Kontakt

Burtscher Mag.  Mathias, Geschäftsführer IV-Vorarlberg

MMag. Mathias Burtscher

Geschäftsführer, Industriellenvereinigung Vorarlberg

T  +43 5577 63030
E   mathias.burtscher@iv.at

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